Zeichnung Bühnenwagen „Herbert“Jugendtheater am Sparkassenplatz: „Be part and get active!“

Wann: 14. August 2014, 11:30 Uhr

Wo: Sparkassenplatz Innsbruck

Eintritt frei!

Mit dabei: Bühne „Herbert“

 

Zum Projekt

„Participation: Be part and get active!“ ist eine internationale Jugendbegegnung des Land Tirol und im Rahmen des EU Programms „Jugend in Aktion“ mit insgesamt 40 jungen Menschen aus 4 verschiedenen Ländern.

Die Jugendlichen setzen sich dabei intensiv mit dem Begriff Partizipation auseinander und werden gleichzeitig motiviert, sich in ihrem Lebensumfeld aktiv einzubringen. In einer kreativen Atmosphäre lernen sie verschiedene Formen von „Streetart“ bzw. „urban intervention“ kennen und können so ihre Ideen  auch gleich an verschiedenen Plätzen in der Stadt und am Land  umsetzen. Die TeilnehmerInnen werden vertraut gemacht mit Techniken, wie Forum-Theater, Graffiti oder Filmtechniken. Ausgebildete und erfahrene TheaterpädagogInnen, KünstlerInnenund TrainerInnen unterstützen die Jugendlichen dabei.

Ziel der Jugendbegegnung ist es, einerseits die kreativen Fähigkeiten und Kompetenzen junger Menschen auszubauen, sich ihrer Verantwortung in einer demokratischen Gesellschaft bewusst zu werden, aber vor allem sie zu motivieren sich für ihre Anliegen einzusetzen. Gleichzeitig sollen gegenseitige Vorurteile abgebaut und ihnen Möglichkeiten aufgezeigt werden, die soziale Integration verschiedener Lebenswelten zu fördern.

Als Bühne dienst „Herbert“, ein umgebauter Pritschenwagen des Architekturstudenten Michael Fuchs, bekannt auch im Rahmen eines Projekts „Follow Herbert“. Ein Projekt, das aus der Feststellung eines allgemeinen Bedürfnisses entstanden ist, den öffentlichen Raum als Ort der Begegnung und Kommunikation, als erweiterten Wohnraum, oder ganz allgemein ausgedrückt, als Lebensraum zu erfahren. Dieses Projekt soll durch kleine Interventionen Möglichkeitsräume aufspannen, die zur kreativen Aneignung des Straßenraumes anregen und welche Impulse zu einer Nutzung geben, die über einen gewöhnlichen und meist rein auf den Transit beschränkten Gebrauch hinausreicht. „Herbert“ möchte dabei ausloten, wie sich der Straßenraum durch einen ungewöhnlichen Gebrauch dessen verändern kann, auf welche Grenzen dabei gestoßen wird, wie der Straßenraum von den Leuten wahrgenommen wird und wie solche Interventionen diese Wahrnehmung der Leute gegenüber dem Straßenraum beeinflussen.